Wissenschaftliches zu Hummeln


Hummeln stehen vermehrt im Interesse der Forscher. Allein die Tatsache, daß 40 Prozent der menschlichen Nahrung von der Bestäubungsarbeit von Insekten abhängt zeigt, wie wichtig Hummeln und andere Bestäuber für unsere eigene Zukunft sind.

Nachfolgend sind interessante Forschungsergebnisse, Berichte und Meldungen zu Hummeln aufgeführt. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ich bin dankbar für jeden Hinweis bezüglich neuer Forschungen und neuer Erkenntnisse.



Gängige Pestizide gefährden Bienen und Hummeln

  (05.04.12)
Schon geringe Dosen schädigen Nervensystem und Orientierung der nützlichen Insekten

In der Landwirtschaft häufig eingesetzte Pestizide sind am rapiden Niedergang von Bienen und Hummeln mit schuld. Obwohl diese Pestizide als nicht-bienengefährlich zugelassen sind, schädigen sie schon in geringen Dosen das Nervensystem der nützlichen Insekten. Das berichten europäische Forscher in gleich zwei Studien im Fachmagazin “Science”.
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Keine Nachtschicht bei Hummeln

  (01.07.10)
Selbst wenn es ausreichend hell ist, sind Hummeln nicht 24 Stunden am Tag aktiv. Das haben zwei Londoner Biologen bei Versuchen in der skandinavischen Mitternachtssonne beobachtet. Offenbar haben die sonst so emsigen Insekten zwischenzeitlich Besseres zu tun als Nahrung zu sammeln – beispielsweise schlafen oder die Brut warm halten.

Ein Gastbeitrag von Scienceticker.info

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Mobilfunk schuld am Bienensterben?

  (01.06.10)
Seit Jahren stehen Forscher vor einem Rätsel, dem sie den Namen Colony Collapse Disorder (Völkerkollaps) gegeben haben. Innerhalb kurzer Zeit verschwinden ganze Bienenvölker aus ihren Kästen, ohne daß in der näheren Umgebung tote Bienen gefunden würden. Vor allem in den USA, aber auch in Großbritannien verschwanden in den letzten 2 Jahren 15 Prozent der Bienen. Und auch bei uns ist dieses rätselhafte Bienensterben bereits zu beobachten.

Nun haben indische Forscher herausgefunden daß möglicherweise Handy und Co. an diesem Insektensterben schuld sind.
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Gehaltvoller Blütenstaub für dicke Brummer

  (16.03.10)
Hummeln sammeln bekannter maßen nicht nur Nektar sondern auch Blütenstaub. Diese Blütenpollen sind ein wichtiges Nahrungsmittel für den Hummelnachwuchs.

Carsten Meinke schreibt in einem Gastbeitrag über neue wissenschaftliche Erkenntnisse über den "Nährwert" des Blütenpollens für Hummeln.

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"Nutzhummeln" gefährden heimische Arten

  (16.02.10)
Der Mensch hat es im Laufe der Jahrtausende gelernt, zahlreiche Wildtiere für sich "einzuspannen" und sogenannte Nutztiere aus ihnen zu machen. Auch Insekten gehören bereits seit Jahrhunderten dazu, wie jeder Honigliebhaber weiß.

In jüngster Zeit beginnt man damit, auch die Hummeln für menschliche Belange einzusetzen.
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Warum Hummeln fliegen können

  (10.06.08)
Bis vor kurzem stand die Wissenschaft vor einem Rätsel:
eigentlich dürfte die Hummel gar nicht fliegen können, weil sie im Verhältnis zu ihrem Gewicht viel zu kleine Flügel hat.

Erst neue Forschungsergebnisse lösten das Rätsel


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Verursachen Nestkontrollen Zerstörungen?

  (29.05.08)
Wer ein Hummelvolk im Nistkasten hat fürchtet sie ganz besonders: die Wachsmotte. Daher kontrollieren Hummelfreunde ihr Nest regelmäßig auf Mottenbefall.

Doch verursachen wir damit nicht auch Zerstörungen im Nest? Eine bebilderter Erfahrungsbericht...

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Erst die Bienen - jetzt die Hummeln

  (12.10.07)

Das Sterben der Bienen in den USA stellt die Wissenschaftler nach wie vor vor ein Rätsel. Nun zeichnet sich bereits das nächste rätselhafte Insektensterben ab: in den USA beginnen die Hummeln zu verschwinden….


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Die Welt ist im Wandel

  (04.02.07)


Die Welt ist im Wandel.
Ich fühle es im Wasser.
Ich fühle es in der Erde.
Ich rieche es in der Luft.
(J.R.R. Tolkien, Herr der Ringe)


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Hummeln mögen warmes Futter

  (05.08.06)
Erneut haben britische Forscher eine Studie über Hummeln veröffentlicht. Im Magazin "Nature" berichten die Wissenschaftler darüber, wie die Insekten auf unterschiedlich temperierten Nektar reagieren.

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Orientierungssinn der Hummeln erstaunt Forscher

  (27.07.06)
In letzter Zeit scheinen Hummeln mehr und mehr das Interesse der Wissenschaftler auf sich zu ziehen. Insbesondere in Großbritannien werden diese Insekten ernsthaft erforscht.

So haben die Britten eine neue Studie veröffentlicht, wonach Hummeln einen wesentlich ausgeprägteren Orientierungssinn haben, als bislang angenommen.
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Chemische Weidezäune gegen Insekten

  (20.07.06)
Berliner Tiermediziner haben eine neue Art von Weidezäunen erfunden: einen Zaun gegen Weidefliegen. Dieser Zaun soll vor allem auf Pferdekoppeln zum Einsatz kommen, da der Stich eine Weidefliege (allgemein auch als "Bremse" bekannt) für Roß und Reiter durchaus gefährlich werden kann.

Doch welche Folgen mag dies für Hummeln haben?
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Grüne Wiesen = Grüne Wüsten

  (25.07.11)
Ich liebe meine Heimat! Oberbayern, Chiemgau – auf dem Lande. Umgeben von grünen Wiesen, Wäldern, frischer Luft. Es ist schön, über diese grünen Wiesen zu schauen, den Blick in die Ferne schweifen zu lassen. Schön in den Augen eines Menschen.

Doch wie mag diese Landschaft für eine Hummel aussehen?
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