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Nach dem ersten Test mit aufgesetzten Honigräumen wurde das Soundgerät auf ein anderes Volk gesetzt. Es kam 22 Tage lang direkt auf die Oberträger eines Einzargers, unmittelbar über dem Brutnest. Eine Abschwächung des Schalls durch Honigräume gab es bei diesem zweiten Versuch also nicht.

In den 22 Tagen der Beschallung sind insgesamt 374 Milben gefallen.

Danach (Tag 23 und 28) wurde das Volk 2 mal im Abstand von 5 Tagen mit Oxalsäure behandelt – trotz vorhandener Brut. Es wurden hier also nur die aufsitzenden Milben „erwischt“.

In den bisher 6  7 Tagen nach der OX-Behandlung fielen insgesamt bereits 900 1.220 Milben!

Würde der Schall - wie beworben - einen Wirkungsgrad von über 90 % haben, dürften nach 22 Tagen Beschallung nicht mehr sehr viele Milben fallen. Das Ergebnis des zweiten Tests ist sehr enttäuschend, da der mangelnde Wirkungsgrad nun nicht mehr auf zu großem Abstand zum Brutnest zurückzuführen ist.

Eine detailierte Darstellung des Versuchs mit Milbenfall-Grafiken erspare ich mir – es ist die Arbeit nicht wert.

Die Investition in das Schallgerät war jedoch trotzdem nicht umsonst, ich habe viel gelernt! Nun wird es jedoch eingemottet und die konventionelle Varroa-Bekämpfung steht an.